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Remscheid, 10.01.2009

EWR: Betreutes Wohnen auf Hallenbadgelände

Remscheid (RP): Nach langer Suche haben die Remscheider Stadtwerke nun einen Investor gefunden, der das Gelände der ehemaligen Lüttringhauser Badeanstalt bebauen möchte. Wie Stadtwerke-Chef Dr. Thomas Hoffmann beim Kottenbutteressen des Heimatbundes ankündigte, sollen die Planungen in den nächsten Wochen im Bauausschuss und in der Bezirksvertretung vorgestellt werden. Sie sehen eine Anlage für betreutes Wohnen auf der Brachfläche vor.
 

Grundstein für Seniorenzentrum in Erndtebrücks Mitte gelegt, Mittwoch, 24.08.2005
Erndtebrück. (ab) Nach zahlreichen kontroversen und heftigsten Diskussionen fiel gestern Nachmittag mit der Grundsteinlegung der Startschuss für den Bau des neuen Seniorenzentrums neben den Erndtebrücker Ratsstuben.

Zahlreiche Vertreter von Gemeinderat und Verwaltung, der Arbeiterwohlfahrt (AWO) als Betreiber, der beteiligten Unternehmen und Anwohner sowie der Investorengemeinschaft Buderus und Klute wohnten der Grundsteinlegung bei und verschafften sich einen ersten Überblick über das neue Projekt.

Mit dem Seniorenzentrum solle ein Teil des Bedarfes an stationären Pflegeplätzen gedeckt werden, betonte Bodo Champignon, Vorsitzender des AWO-Bezirkes Westliches Westfalen. Auf dem Gelände entstünden auf einer Fläche von 4800 Quadratmetern 73 Seniorenplätze.

In einem Jahr sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, die Kosten belaufen sich auf 5,5 Millionen Euro.

Anbindung an den Ortskern

Gerade durch die gute Anbindung an den Ortskern gebe es für die älteren Menschen die Möglichkeit, am sozialen Leben in der Edergemeinde teilzunehmen und sich zugleich aber auch zurückzuziehen, betonte Champignon.

In dem neuen Seniorenzentrum sollen die Bewohner trotz ihrer Einschränkungen im Alter ein Leben mit höchst möglicher Normalität führen. Dafür stünden die hoch qualifizierten Mitarbeiter zur Verfügung, "die da sind, wenn Sie uns brauchen".

Zudem bestünden durch den AWO-Kindergarten gute Voraussetzungen, dass es zu Kontakten zwischen älteren und ganz jungen Menschen komme.

Erndtebrücks Bürgermeister Karl-Ludwig Völkel betonte, dass es bei den vielen Diskussionen nicht um das Projekt selbst, sondern um den Standort gegangen sei: "Trotzdem wollen und werden wir das Beste aus den Umständen machen."

Schaffung von Arbeitsplätzen

Zudem freute er sich, dass durch das Seniorenzentrum Arbeitsplätze geschaffen würden und mit der Firma Berge Bau auch eine heimische Firma an den Bauarbeiten beteiligt sei. Deren Besitzer Bernd Berge zeigte sich natürlich erfreut über den Auftrag. Vielleicht werde sich ja eines Tages der Kreis schließen, so Berge, und einige seiner Mitarbeiter später ihren Altersruhesitz in dem neuen Seniorenzentrum haben.   

 

Das neue AWO-Seniorenzentrum in Witten-Annen

Pflege mit besonderer Tagesstruktur

Im Wittener Stadtteil Annen verwandelt sich ein Vier-Sterne-Hotel zurzeit in ein neues, attraktives Seniorenzentrum der AWO Westliches Westfalen. Wo im vergangenen Jahr noch Geschäftsreisende gehobenen Komfort genossen, entstehen zurzeit 80 Pflegeplätze. Ab dem Frühsommer diesen Jahres werden die ersten Bewohner einziehen können. 

Das Naherholungsgebiet Rheinischer Esel liegt direkt vor der Tür. Der rege besuchte Rad- und Wanderweg ist in Witten ein Begriff. Und für alle Besorgungen des täglichen Bedarfs ist der Weg in den Ortskern von Witten-Annen nicht weit. Doch nicht nur mit seiner Lage im Grünen kann das neue Seniorenzentrum punkten. Der Wohnkomplex an der Kreisstraße bietet älteren Menschen alle Möglichkeiten für ein sicheres, angenehmes Leben im Alter. Ein Flügel des einstigen Vier-Sterne-Hotels wird zu einem Pflegezentrum umgebaut. Für die an Demenz erkrankten Bewohner, die Anregungen und Anleitungen benötigen, bietet das Pflegezentrum eine besondere Tagesstruktur. Die Bewohner mit Wahrnehmungs- und Orientierungsschwierigkeiten werden in speziellen Räumen ganztägig betreut. Dabei laufen alle Wochentage vom Frühstück bis zum Abendessen in annähernd gleicher Weise ab. Das vermittelt Sicherheit, wenn Uhrzeiten und die alltäglichen Arbeitsaufgaben als „Taktgeber“ keine Bedeutung mehr haben. Fachkräfte bieten den Betagten individuelle Beschäftigung, die an frühere Gewohnheiten und Vorlieben anknüpft. Im Sinnesgarten, der einen Teil des 12.000 qm großen Außengeländes einnimmt, können sich die an Demenz erkrankten Bewohnerinnen und Bewohner in einem geschützten Rahmen entspannen und erholen. Ein Gang durch den Garten stimuliert die Wahrnehmung, macht den Wandel der Jahreszeiten erlebbar und vermittelt therapeutische Impulse.

In einem weiteren Flügel des ehemaligen Hotels sind 40 Seniorenwohnungen mit allen Annehmlichkeiten des Betreuten Wohnens entstanden. Bei Bedarf erhalten die Bewohnerinnen und Bewohner Hilfe und Unterstützung von der nahe gelegenen AWO-Sozialstation. Im Verbindungstrakt zwischen den Flügeln des langgestreckten Baus liegt das Café mit 70 Plätzen. Dort können auch Gäste aus der Nachbarschaft und die Besucher des Naherholungsgebietes einkehren – und im Biergarten lauschige Sommerabende verbringen.

AWO-Seniorenzentrum in Witten-Annen

 

Ruhrnachrichten vom 10.05.2005
Vier Sterne für Senioren Annen - "Wohin mit Oma"" fragt das Nachrichtenmagazin Der Spiegel in seiner aktuellen Ausgabe. Die Antwort aus Witten kommt prompt. Aus dem Vier-Sterne-Hotel Mercure in Annen wird eine Residenz für Senioren. >>> mehr

WAZ vom 10.05.2005
Mercure Hotel schließt - Seniorensiedlung folgt Witten verliert sein einziges Vier-Sterne-Haus und bekommt eine großzügige Seniorenresidenz: Das Hotel Mercure schließt zum 30. Juni, stattdessen richtet die AWo in der Immobilie ein Altenpflegezentrum und Seniorenwohnungen ein. >>> mehr

Erndtebrücker Seniorenheim: Baubeginn noch dieses Jahr

Westfalenpost vom 15.09.2004:
Mit dem Bau des Erndtebrücker Seniorenheims soll noch in diesem Jahr begonnen werden. Das teilten die beiden Investoren Christian Buderus und Heiko Klute gestern auf einer Pressekonferenz mit, nachdem der Bauantrag in der vergangenen Woche genehmigt worden war. 
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Siegener Zeitung vom 15.09.2004:
Buderus-Klute investiert 6 Mio. Euro.... 
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Westfälische Rundschau vom 15.09.2004:
Baubeginn des Altenzentrums im Herbst... 
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In kürze wird der Bereich Ausschreibungen um das o.a. Altenpflegeheim erweitert.
 

Erndtebrück: Grundstein für Seniorenzentrum

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In der Edergemeinde entstehen 73 Pflegeplätze und neue Arbeitsplätze / »Ein wichtiger Bestandteil sozialer Infrastruktur«

Erndtebrück. Der Baustart für das Erndtebrücker Seniorenzentrum liegt bereits einige Wochen zurück, gestern fand die Grundsteinlegung statt: Mit einer Feierstunde wurde das Projekt nun auch ganz offiziell auf den Weg gebracht, das in der Vergangenheit für so viel Diskussionsstoff in der Edergemeinde gesorgt hatte. Polier Heinz-Herbert Weyand von Berge-Bau mauerte fachgerecht die Bauzeichnung und eine Tageszeitung vom 24. August 2005 in den Beton ein – im Beisein zahlreicher Nachbarn, Handwerker und Kommunalpolitiker. Was aber gestern Nachmittag noch deutlich wurde, war der feste Vorsatz, dass alle Beteiligten nun gemeinsam in die gleiche Richtung gehen wollen.

Bodo Champignon, Vorsitzender des Bezirkes Westliches Westfalen der Arbeiterwohlfahrt (AWo), erklärte, dass das neue Zentrum den gestiegenen Bedarf an stationärer Pflege in der Gemeinde Erndtebrück decke. Und unterstrich in diesem Zusammenhang die Kompetenz der AWo als Betreiber von Einrichtungen dieser Art. Der Bezirk Westliches Westfalen sei für 53 Seniorenzentren verantwortlich, über 6000 Mitarbeiter betreuten 7000 ältere Menschen – und dies alles vor dem Hintergrund einer TÜV-Zertifizierung. Für die AWo gehe es darum, so Champignon, eine Grundzufriedenheit herzustellen, »bewusst Menschlichkeit zu leben und eine liebevolle Betreuung zu gewährleisten«. Alte Menschen sehe er als einen Gewinn für eine soziale Gesellschaft an.

Der AWo-Bezirksvorsitzende nannte für die Erndtebrücker Einrichtung interessantes Zahlenmaterial: 73 Plätze für ältere Menschen würden in Erndtebrück realisiert, mit der Fertigstellung des 5,5-Mill.-e-Projektes sei in gut einem Jahr zu rechnen. Der Bau entstehe auf einem insgesamt 4800 Quadratmeter großen Grundstück in guter Lage, die Nähe zum AWWo-Kindergarten biete gute Voraussetzungen »für einen direkten Kontakt zwischen ganz Jung und Alt«. Mit dem Umbau des ehemaligen Soldatenheims und dem Komplex für betreutes Wohnen für Senioren entstehe, so Bodo Champignon weiter, »ein wichtiger Bestandteil sozialer Infrastruktur«.

Erndtebrücks Bürgermeister Karl-Ludwig Völkel erinnerte daran, dass in Erndtebrück nur wenige Projekte die Gemüter so erhitzt hätten wie das Seniorenzentrum – nicht etwa weil die Notwendigkeit in Frage gestellt worden sei, sondern weil man gern einen anderen Standort gesehen hätte. Dennoch kündigte der Verwaltungsleiter an: »Wir wollen und werden aus den gegebenen Umständen das Beste machen. Das Gebäude soll für alte Menschen zur Heimat werden.« Er freue sich überdies darüber, so Völkel weiter, dass der Auftrag an ein heimisches Unternehmen gegangen sei und den jetzt schon sichtbaren »deutlichen Baufortschritt«. Die AWo als Betreiber zu wählen, sei »eine konsequente und richtige Entscheidung« gewesen, schließlich genieße die Organisation vor Ort aufgrund des Ortsvereins und der AWo-Werkstatt in Schameder einen hervorragenden Ruf.

Der Rathaus-Chef appellierte an die künftige Mitarbeiterschaft, »den Menschen Zuneigung, Geborgenheit und Liebe zu geben«. Zufriedenheit eines Menschen sei keine Frage des Alters. Er freue sich darüber, dass in Erndtebrück neue Arbeitsplätze entstünden, die einigen Menschen neue Perspektiven aufzeigten, meinte Karl-Ludwig Völkel. Bernd Berge, Geschäftsführer der ausführenden Firma Berge-Bau, freute sich über die Einladung zur Grundsteinlegung: Denn mit der Grundsteinlegung seien »Zukunft, Aktivität, Neuentwicklung, Dynamik, wirtschaftliches Engagement und Arbeitsplätze« verknüpft. Vor dem Hintergrund der aktuellen schwierigen ökonomischen Situation würden solche Aufträge gebraucht, um die Zukunft und die Leistungsfähigkeit der Region Siegen-Wittgenstein zu gewährleisten. Bernd Berge betonte aus Sicht seines Unternehmens, »wie wichtig die vollkommene Ausführung eines Bauwerks ist«. Für dieses Ziel solle gemäß des Leitspruchs »Wir versetzen Berge« gearbeitet werden.

Natalie Buderus, die stellvertretend für den Investor, die Firma Buderus & Partner GbR, sprach, freute sich, dass das Projekt auf einem soliden Fundament stehe. Die Grundsteinlegung sei ein sehr schöner Anlass, um gute Gespräch zu führen. Wer gestern die allgemeine Stimmung rund um die Baustelle beobachtete, der konnte dem nur zustimmen.

 

 


Pressebericht WAZ 18. Juni 2003, Service-Wohnen Gneisenaustraße 5 + 17


Pressebericht WAZ 5. Juli 2003, Service-Wohnen Mont-Cenis / Händelstraße

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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